Archiv für die Kategorie ‘Fundstücke’

Öfter mal Frosch sein…

Veröffentlicht: 27. April 2012 in Freizeitgestaltung, Fundstücke, Gelaber

In einem Teich voll hungriger Fische muss ein Frosch tüchtig springen, wenn er heraus will.
(Zitat aus dem Hörspiel „Die drei ??? und der sprechende Totenkopf“)

Frosch auf YouTube

Dieser Frosch hat es wohl vorgezogen, sich eine Auszeit zu nehmen und einfach mal die Beine baumeln zu lassen. Sofern man dem Hinweis unter dem Video trauen kann, saß der Frosch ohne menschliches Zutun einfach so da, also wurde weder festgeklebt, noch festgetackert oder sonst wie beeinflusst.

Und weil er mir so gut gefallen hat und ich nach dem Frühstück Lust aufs Zeichnen hatte, habe ich ihn mit Aquarellfarben in meinem Skizzenbuch verewigt.

Nach den zwei neuen Updates kommt nun ein wenig Werbung für eine echt geniale Serie: „Der Tatortreiniger – Der letzte Dreck
Es gibt sie wirklich, gute deutsche Serien, sogar von den öffentlich-rechtlichen Sendern produziert, doch leider wird dafür dann kaum Werbung gemacht und die Sachen werden einfach mal auf den ungünstigsten Sendeplätzen (gerne in der Nacht, wenn alle braven Arbeitnehmer schlafen) versendet, damit ja keiner mitbekommt, dass unsere GEZ-Gebühren mal nicht für gruselige Volksmusiksendungen verschwendet werden. So wäre es auch beinahe dem „Tatortreiniger“ passiert. Gäbe es nicht das Internet (allein auf Facebook haben innerhalb einiger Wochen schon über 16.000 Nutzer auf „Gefällt mir“ geklickt), wo sich viele Fans dieser kleinen aber feinen Serie zusammengerottet und nach mehr (und besseren Sendezeiten) verlangt haben. Denn nach den ganzen überflüssigen Daily-Soaps, Casting-Shows und sonstigen Fremdschäm-Formaten, die täglich das TV-Programm verstopfen, sind wir einfach hungrig nach gutem Stoff! Nach Fernsehen, das von Leuten gemacht wird, die Spaß an ihrer Arbeit haben, und den Wunsch, dem Zuschauer etwas Gutes zu bieten und ihn mit ihrer Begeisterung anzustecken. Und als dann die Serie auch noch für den Grimme-Preis nomiert wurde, blieb dem NDR dann gar nichts anderes übrig, als die Serie noch mal auszustrahlen (nun wenigstens um 22 Uhr und nicht um 3 Uhr in der Nacht, wie die ersten beiden Folgen).

Kurz zum Inhalt: Heiko Schotte, genannt „Schotty“, reinigt Tatorte. Bei dieser Arbeit trifft er in jeder Folge eine andere Person in der betroffenen Wohnung. Meistens einen Hinterbliebenen oder den Wohnungsinhaber. Und aus diesem Zusammentreffen in einer wirklich nicht alltäglichen Situation für die meisten Menschen (außer für Schotty), ergeben sich dann spannende, unterhaltsame, skurrile und philosophische Gespräche und Situationen. Schotte wird übrigens von Bjarne Mädel gespielt, der hier kaum mehr Ähnlichkeit mit dem Ernie aus „Stromberg“ oder „Der kleinen Mann“ hat, und dadurch zeigt, was für ein guter und wandlungsfähiger Schauspieler er ist.

Vor ein paar Tagen ist die DVD erschienen, die ich Euch jetzt ans Herz legen möchte. Vielleicht bringt es ja was, wenn die Öffentlich-Rechtlichen an den Verkaufszahlen sehen, dass wir Zuschauer ihren Mut, mal etwas Neues auszuprobieren, sehr begrüßen. Also würdet Ihr mit dem Kauf gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Eine großartige Serie kennenlernen und ein Statement abgeben. 😉
Bei Amazon.de für 12,95 €

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Tatortreiniger auf YouTube

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Hier noch ein paar interessante Links zum „Tatortreiniger“:

Stefan Niggemeier – „Ein Mann für den letzten Dreck“

Spiegel.de – „Putzmann  mit Herzblut“

Süddeutsche.de – „Mehr als nur putzen“

Ich war ein absolutes Kassettenkind. Zu allen Gelegenheiten habe ich Hörspielkassetten (und natürlich Bücher) geschenkt bekommen. Als Teenager hab ich dann so nach und nach meine Hörspielschätze verhökert. Aber geblieben ist die Leidenschaft für Hörspiele. Und weil wir Kassettenkinder immer noch gerne zuhören, zahlreich und kauffreudig sind, gibt es weiterhin jede Menge Hörspiele für uns. Selbst „Die drei ???“ werden nicht erwachsen und lösen weiterhin neue Fälle, nun sogar in ausverkauften Hallen.

Ein paar alte Kassetten hab ich noch. Zum Beispiel „Achtung! Rote Schlange„. Das gute Stück ist aus dem Jahr 1976, wurde oft gehört, und die Qualität ist dementsprechend miserabel – doch aus purer Nostalgie bringe ich es nicht übers Herz, sie endlich wegzuschmeißen. Aber, ein netter Mensch hat das komplette Hörspiel doch glatt in guter Qualität auf YouTube hinterlassen und ich kam nun in den Genuss, es mir nach Jahrzehnten endlich wieder anzuhören. (Übrigens gibt es auf YouTube noch sehr viel mehr alte Hörspiele zum Wiederentdecken!!!)

Natürlich ist die Geschichte so typisch für die 70er Jahre, dass sie jetzt teilweise unfreiwillig komisch klingt. Die Kinder sprechen, wie man eben früher gesprochen hat, heißen Rolf, Werner, Peter, Jürgen, Hilde und Inge, es wird Haschisch (oder war es doch nur Tabak?) mit einer Seife Pfeife geraucht, sie haben eine geheime Höhle im Wald (gibt es heute noch Kinder, die freiwillig an der frischen Luft spielen?) (ja, die Frage konnte ich mir jetzt nicht verkneifen) und es geht um Toleranz und Freundschaft. Man sieht förmlich die Schlaghosen um die Waden schlackern…

Wer also Lust auf eine kleine Zeitreise hat:

Rote Schlange auf YouTube

Ja, und dann hab ich mir heute einen gebrauchten Kater gekauft. Leider hat er keine Lust, dekorativ auf dem Regal zu liegen und läuft hungrig mauzend durch die Wohnung. Ich glaub, ich werd ihn morgen wieder umtauschen. Die hatten da auch welche aus Porzellan…

(Nee, Spike hat vorhin nur mal eine neue Schlafmöglichkeit ausprobiert. ;-))

Und jetzt ein bisschen Werbung…

Veröffentlicht: 9. März 2011 in Fundstücke

Dailyknoedel-Werbung auf YouTube

Auch wenn uns das Fernsehen täglich vom Gegenteil überzeugen möchte: Es gibt sie doch, die klugen und kreativen Jugendlichen! Ein Kanalbesuch beim 14jährigen Fabian lohnt sich auf jeden Fall: Dailyknoedel

 

Auf meinem Plan für heute Abend standen eigentlich ganz andere Dinge, aber so ein spontaner Tapetenwechsel war eine nette Alternative. Überhaupt würde ich gern mal wieder die ganze Homepage überarbeiten und ich bin am überlegen, ob ich alle drei Blogs einfach zusammen schmeiße. Ein paar Mal schon gab es Situationen, wo ich schnell was schreiben wollte, mich aber nicht entscheiden konnte, in welchen Blog das nun besser passt… und dann letztendlich gar nix geschrieben habe. Das würde bedeuten, dass hier auch meine Wortschätze und der Scrapkram landen.
Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass hier in nächster Zeit endlich wieder mehr passiert. 😉

Motiviert durch das neue Outfit und gerade vor Ort, kann ich gleich mal ein paar Sachen aufarbeiten, die sich so angesammelt haben:

Am 19. Februar haben es in Dresden wieder über 20.000 Menschen geschafft, die Nazis an ihren „Gedenkmärschen“ zu hindern – ich habe von Arbeit aus das ganze Geschehen übers Netz verfolgt und wir haben mit den Kunden fast mehr Gespräche über das leidige Thema (Warum lässt Dresden es zu, dass die Rechten hier Demonstrationen abhalten dürfen?) geführt, als über Bücher. Leider gab es wieder einige Krawalltouristen und leider wurden viele friedliche Gegendemonstranten von der Polizei (die auf dem rechten Auge auch gern mal blind waren) zu Straftätern gemacht. Man kann nur hoffen, dass Dresden bald zu unattraktiv für die Ewiggestrigen mit dem braunen Gedankengut wird, denn die Botschaft der Bevölkerung ist eindeutig: Sie sind weder hier, noch in Leipzig erwünscht!

Lust auf multikulturelles Liedgut mit extrem hohem Ohrwurmfaktor?
Hier ein Misheard Lyrics Kunstwerk von Coldmirror:

Alter Keks mit Ohr-Sand auf YouTube

oder darf es etwas härter sein? Büddeschön:

Du düngst doch Pflanzen mit Fisch auf YouTube

 

Und wo ich hier schon am Musikvideos posten bin, muß ich unbedingt auf das großartige Video vom Traumtod hinweisen!!

Traumtod auf YouTube

 

Zum Abschluss hab ich noch einen kleine Spielerei: Der Akinator kann erraten, an welche Person/Figur man gerade denkt. Das muss eine Mega-Datenbank sein, bisher hat er alle erraten, die ich mir so ausgedacht habe, verblüffend! Oder doch Magie? 😉

Aber nun: Gute Nacht!

Auf Wiedersehen auf YouTube

Philippe Djian und Stephan Eicher

Veröffentlicht: 20. Januar 2011 in Fundstücke, Musik, Wortschatz

Ein interessantes Interview mit Djian und Eicher über ihre musikalische Zusammenarbeit – die beiden sind schon lange befreundet und Djian schreibt immer wieder mal Songtexte für Eicher.

Ein Beispiel gefällig?

Eicher auf YouTube

Von Djian erscheint übrigens im März ein neuer Roman namens „Die Leichtfertigen„, der vielversprechend klingt (und ich würde mich extrem freuen, diesmal nicht wieder enttäuscht zu werden…)!

Großartige Monster-Post-Its

Veröffentlicht: 9. Januar 2011 in Fundstücke

Durch einen Spreeblickartikel bin ich auf den Blog von John Kenn gekommen, der in seiner knappen Freizeit (er ist Autor und Regisseur von Kindersendungen) Bilder mit Monstern auf gelbe Post-It-Zettel malt.
Wow, sehr stimmungsvoll!

Ach ja: Frohes neues Jahr! 🙂