Archiv für die Kategorie ‘Wortschatz’

Eigentlich keine Neuigkeit, wenn es sich denn um das „RTL Dschungelcamp“ mit seinen gruseligen Gästen handeln würde, aber ich meine den neuen Roman von Brian Keene, der da „Verschollen“ heißt.

Das Prinzip ist ähnlich: Eine amerikanische Reality-TV-Show („Castaways“), bei der die Kandidaten auf einer kleinen Insel im Südpazifik auf Schritt und Tritt gefilmt werden, Aufgaben erfüllen müssen und rausgewählt werden, bis nur noch einer übrig bleibt, der eine Million Dollar gewinnt.
Nur ist die Insel leider nicht unbewohnt, wie sich während eines Unwetters herausstellt, denn eine Horde von menschenähnlichen Wesen macht sich auf die Jagd nach Fleisch und Frauen für die Auffrischung ihres Genpools.

Im  Nachwort erzählt Keene, dass die Geschichte ursprünglich mal eine Kurzgeschichte war, die er anlässlich des Todes seines Freundes und Mentors Richard Laymon für eine Anthologie geschrieben hat. Nicht zuletzt im Internet wurde er immer wieder von Lesern gefragt, ob er daraus nicht einen Roman machen könnte. Und das hat er nun getan.

Tja, was soll ich sagen… ist halt ein unterhaltsamer Splatter-Roman mit zwei Sorten von Monstern (geltungsbedürftigen Kandidaten und primitiven Bestien), mit viel Blut, Gewalt und Sex… wie man es auch von Laymon kennt, der gerade bei diesem Roman sein Vorbild war. Allerdings, das muss man Keene zu Gute halten, gibt es bei ihm nicht so unglaubwürdige (und häufige) (und dadurch nervige) Beischlafszenen wie bei Laymon. Bei dem hatten irgendwie alle Figuren sofort und ständig Sex. Teilweise ging das dann fast so absurd wie hier ab:

Stroh auf YouTube

Mein Fazit: Kann man lesen, wenn man mal Lust auf trashigen Monsterhorror und einem Promi Dinner der besonderen Art hat. 😉

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Ich hatte ihn schon vor Jahren aufgegeben. Ich hatte ihm immer wieder eine neue Chance gegeben, aber konnte ihn nicht finden, weder in noch zwischen den Zeilen. Ich liebe seine Schreibmelodie, seine Melancholie, seine Leidenschaft, seine gelegentliche Überheblichkeit, den Blick für das Große im Kleinen und umgekehrt. Mir ist selten ein Autor in die Finger gekommen, dessen Schreibe so kraftvoll und lebendig war.

Und ich mag diese Absätze von ihm, wo jeder Satz mit einem „Ich“ beginnt. Sie sind wie der Refrain in einem Lied, wenn die Musik lauter und intensiver wird, die Stellen, die einem später noch am längsten im Gedächtnis nachklingen.

Eine Zeitlang dachte ich, dass man vielleicht dem Übersetzer die Schuld geben könnte. Denn die Qualität seiner Romane nahm rapide ab, als Michael Mosblech durch Uli Wittmann ersetzt wurde.
Doch es waren wohl die Geschichten, die einfach schlechter waren. Daraus kann auch der beste Übersetzer kein Kunstwerk basteln. Trotzdem hätte ich wahnsinnig gern den Vergleich gehabt! Wer weiß, was Mosblech daraus gemacht hätte…

Und nun kamen also „Die Leichtfertigen„:

Mit sechzig wollte ich von gewissen Dingen nichts mehr hören. Ich sehnte mich nach Ruhe und Frieden. Ich wollte lesen, Musik hören, am frühen Morgen in den Bergen oder am Strand spazieren gehen. Mich um Kinder kümmern, auch wenn sie mein eigen Fleisch und Blut waren, wie Judith mir gern in Erinnerung rief, interessierte mich so gut wie gar nicht mehr. Ich war auch nicht mehr der Jüngste, und ich hatte mich seinerzeit um Alice und ihre Schwester gekümmert und war überzeugt, das gesamte Spektrum der möglichen Erfahren schon gemacht zu haben – meine Zeit war kostbar, auch wenn ich praktisch keine Zeile mehr schrieb.“ (S. 6)

Schon auf den ersten Seiten wurde klar, dass dieser Roman wieder qualitativ näher an DER (ersten) Trilogie ist, dass man hier, nach den Enttäuschungen der letzten Jahre, endlich einen echten Djian in den Fingern hält.
Wieder ein Schriftsteller, der sich mit problematischen Frauen und der Arbeit an einem Roman herumschlägt. Er wohnt am Meer. Er ist nicht mehr Mitte 30 und heißt Philippe/Zorg, sondern 60 Jahre alt und heißt Francis. Seine Frau und seine Tochter sind vor ein paar Jahren bei einem Autounfall verunglückt, seine andere Tochter ist plötzlich verschwunden und hinterlässt einen Ehemann und Zwillinge, die zwischenzeitlich bei ihm unterkommen, und er befürchtet, dass seine zweite Frau eine Affäre hat. Dann ist da noch die von ihm beauftragte Privatdetektivin und ihr Sohn, der einen Tankstellenangestellten ermordet haben soll…
Und Francis möchte eigentlich nur endlich in Ruhe seinen Roman schreiben.

Vielleicht könnte man Djians neuen Roman mit einem Wein vergleichen: Er ist nicht mehr so federleicht und fruchtig wie früher, sondern etwas schwerer und trockener, aber auf jeden Fall ein Genuss!

Prost!

Schade eigentlich, aber meistens vergesse ich solche Kundengeschichten wieder recht schnell, aber drei aus der vergangenen Woche hab ich mir doch mal gemerkt:

Kundin spricht mich an: „Meine Tochter würde auch gerne in so einem Buchbüro wie hier arbeiten, momentan arbeitet sie noch in einem Antiquarium, das ist ja fast das Gleiche. Suchen Sie noch eine Hilfe?“

***

Kundin: „Haben Sie Blumenohren?“
Ich: „Blumenohren?“
Kundin: „Ja, Blumenohren. Die sind aus Pappe.“
Ich gebe das als Suchbegriff in unsere Bibliographie ein, während in meinem Kopf die seltsamsten Bilder von diesem unbekannten Objekt entstehen (z.B eine Pappmaske fürs Gesicht mit großen Sonnenblumen statt Ohren), bekomme aber kein Ergebnis. Bei Google erfahre ich, dass es eine Pflanze gibt, die „BlumenRohr“ heißt.
Ich erzähle das der Kundin.
Kundin: „Nein, das heißt Blumenohr. Das ist so rund, eben eine Ohr, auf der man sehen kann, wann sich die Blumen öffnen.“
Ich: “ Eine BlumenUhr also?“
Kundin: „Ja, genau, eine Blumenohr!“
Die ließ sich dann finden und bestellen.
Ja … wieder diese böse Dialektfalle … wobei ich zugeben muss, dass ich bis dahin auch noch nie von einer Blumenuhr gehört habe. 😉

***

Und noch ein kleines Dialekterlebnis, bei der ich allerdings nur Zuhörer war.
Mutter und Tochter (etwa 10 Jahre alt) betreten den Laden und gehen direkt zur Kinderbuchabteilung.
Kind: „Bekomm ich heute zwei Was?“
Mutter: „Nein, heute gibt es nur die CD.“
Kind: „Bitte! Ich will aber zwei Was!“
Mutter: „Nein, ein Was reicht.“
Letztendlich hat das Mädchen dann aber doch „zwei Was“ bekommen, nämlich eine CD und ein kleines Buch.

Sehr schön sind in diesem Zusammenhang (der sächsische Dialekt) auch die Nachfragen nach einem „Klobus“ (gruseliger dann die Frage nach gleich mehreren „Klobussen“, wobei der gebildetere Fragensteller sie doch noch „Kloben“ nennt). 😉

Kürzlich habe ich dann auch endlich gepostet, dass einige Werke von Stephen King verfilmt werden, nun kann ich gleich nachlegen, dass die beiden Romane seines Sohnes Joe Hill ebenfalls zur Zeit als Filmvorlagen dienen.
In „Heart Shaped Box“ (deutscher Buchtitel war „Blind„) geht es um einen in die Jahre gekommenen Rockstar, der kuriose Horrorgegenstände sammelt und einen Geist im Internet ersteigert.
In „Horns“ (deutscher Buchtitel war „Teufelszeug“ – Rezi von mir dazu hier) erwacht ein Mann nach einer durchzechten Nacht mit Teufelshörnern auf der Stirn, was eine merkwürdige Wirkung auf die Menschen in seiner Umgebung hat…
Ich war von beiden Romanen sehr begeistert und bin darum natürlich mordsgespannt, was aus den Verfilmungen wird!

Und noch eine Geschichte über einen Vater und einen Sohn, aber hier geht es um nur ein Buch und eine TV-Serie, nämlich „Sh*t – Ansichten meines Dads“ von Justin Halpern. Dank eines denkbar schlechten Timings des Schicksals musste Justin Halpern mit 28 wieder bei seinen Eltern einziehen. Sein 73 jähriger Vater ist das, was man gerne ein „echtes Original“ (was ja eigentlicht doppeltgemoppelt ist, gibt es denn ein unechtes Original?) nennt, jemand, der ohne Rücksicht auf Verluste immer laut seine Meinung sagt und sich einen Dreck um politische Korrektheit schert. Eines Tages hat Justin angefangen, die Sprüche seines Vaters bei Twitter zu posten. Innerhalb kurzer Zeit schoß die Zahl seiner Abonnenten in Höhe und ein Verlag fragte nach, ob er nicht ein Buch über seinen Vater schreiben möchte.
Er wollte.
Und ich hab es nun gelesen.
Und hab mich bestens unterhalten gefühlt!
Zwischen den kurzen Geschichten aus dem Leben der Halperns gibt es immer ein paar Seiten mit Sprüchen seines Vaters:

Menschenkenntnis
Dir werden im Laufe deines Lebens viele Wichser begegnen, aber denk dran: Die Frage ist nicht, wie groß das Arschloch ist, sondern wie viel Scheiße rauskommt.

Mein erster Joint
Ziemlich gut, was? … Im Ernst? Also, da gehen unsere Ansichten entschieden auseinander. Aber wehe, du erzählst das deiner Mutter. Sag ihr, ich hätte dir die Leviten gelesen und dich einen Volltrottel genannt. Nein, sag ihr am besten gar nichts. Siehst du, jetzt werde ich schon ganz paranoid, dabei habe ich gar nichts geraucht.“

Zigarren
Du bist einfach kein Zigarrentyp … Wie ich darauf komme? Mein Gott, du hälst das Ding, als ob du einer Maus einen runterholen würdest.“

Bush oder Gore?
Gore ist zwar ein ziemlich aufgeblasenes Arschloch, aber immer wenn ich Bush sehe, habe ich das Gefühl, der hat sich letztes Jahr in die Hose gekackt und schämt sich deswegen noch heute.

Modische Frisuren
Kann deinen Altersgenossen nicht mal jemand beibringen, wie man sich die Haare kämmt? Das sieht ja aus, als hätten sie zwei vögelnde Eichhörnchen auf dem Kopf.

Natürlich bietet sich der Stoff als Sitcom an, also folgte die, mit William Shatner als Vater, recht bald. Hier mal ein Info-Trailer:

My Dad auf YouTube

Beat News!

Veröffentlicht: 13. März 2011 in Beats, Bewegte Bilder, Literatur, Neuerscheinungen, Wortschatz

Auf den ersten Versionen von Mardou.de war die Beat Generation das Hauptthema, da ist es eigentlich eine Schande, dass so einige (teilweise auch nicht mehr ganz frische) News hier noch nicht aufgetaucht sind:

Die schon seit Jahrzehnten geplanteVerfilmung von Jack Kerouacs „On the Road (Unterwegs)“ nimmt immer mehr Gestalt an. Und hier gibt es sogar schon erste Bilder. Allerdings sind diese Artikel schon ein paar Monate alt… Doch wer weiß, es gab wohl bereits erste Drehtage, und vielleicht kommt der Film wirklich dieses oder nächstes Jahr ins Kino?

Bereits im Kino lief/läuft „Howl„, ein Film über das berühmte Gedicht von Allen Ginsberg, welches damals einen Skandal auslöste. In dem Film geht es wohl um die Gerichtsverhandlungen, wo Ginsberg und sein Verleger Ferlinghetti Ende der 50er Jahre dem prüden Amerika Rede und Antwort stehen müssen.
Ja, ich hab ihn noch nicht gesehen, aber das hol ich schon noch nach. Hier ein paar Einblicke:

Howl auf YouTube

Auch für das Bücherregal gibt es neue Schätze:

On the Road – Die Urfassung“ von Kerouac kam im September 2010 und liegt seit dem ungelesen in meinem Beats-Fach im Arbeitszimmer. Ich hab mich noch nicht rangewagt, wohl auch, weil ich die alte Übersetzung so mochte, wie sie war. Aber „Früher war alles besser“ ist selten die richtige Einstellung, also bin ich ziemlich sicher, dass ich es bald lesen werde. Ich warte nur noch auf besseres Wetter, denn es ist schon eines der Bücher, das man an der frischen Luft lesen sollte.
Diese Urfassung hält sich nun eng  an das Manuskript auf der legendären 40 Meter langen Papierrolle, das Kerouac zwischen dem 2. und 22. April 1951 geschrieben hat. Die von ihm selbst später vorgenommenen Änderungen und Kürzungen wurden wieder rückgängig gemacht. Und natürlich ist es, in unserem Falle, auch noch mal neu übersetzt wurden.

Hier mal ein Vergleich der ersten Zeilen:

(1959/1998) „Ich begegnete Dean das erste Mal nicht lange nachdem meine Frau und ich uns getrennt hatten. Damals hatte ich gerade eine schwere Krankheit hinter mir, über die ich hier nicht weiter reden will, außer daß sie etwas mit der elend lästigen Trennung zu tun hatte und mit meinem Gefühl, daß alles tot war. Mit Dean Moriarty begann der Teil meines Lebens, den man mein Leben unterwegs nennen könnte. Davor hatte ich oft davon geträumt, in den Westen zu gehen und mir das Land anzusehen, hatte vage Pläne geschmiedet – und war nie gestartet.“

(2007/2010) „Zum ersten Mal traf ich Neal, kurz nachdem mein Vater gestorben war … Ich hatte gerade eine schwere Krankheit hinter mir, von der ich gar nicht groß reden will, bloß dass sie mit dem Tod meines Vaters zu tun hatte und mit dem scheußlichen Gefühl, dass alles tot war. Mit Neals Auftauchen begann so richtig der Teil meines Lebens, den man mein Leben auf der Straße nennen kann. Vorher hatte ich immer davon geträumt, nach Westen zu gehen, das Land zu sehen, hatte immer vage Pläne gemacht, war dann aber nie wirklich losgekommen und so.“

The Beats – Die Geschichte der Beat Generation – Eine Graphic Novel“ ist im November 2010 erschienen.
Mehrere Zeichner haben sich der Beats und ihrer Lebensgeschichte angenommen. Leider schwangt die Qualität der Beträge und ich muss sagen, dass ich es (alle paar Wochen mal ein paar Seiten – bin etwa zur Hälfte durch) mit gemischten Gefühlen lese. Wenn man sich mit dem Thema gut auskennt, wirken die „Comics“ (da die Herausgeber selbst von „Comics“ sprechen, darf ich das also auch 😉 ) manchmal unfreiwillig komisch (aber nicht wirklich lustig) oder befremdlich. Aber interessant sind die verschiedenen Interpretationen und diese Zeitreise an sich allemal!

 

Mein Bruder, die See“ von Kerouac in diesem Monat.
Ein bisher unveröffentlichtes Buch über seine Zeit bei der Marine. Mit Fotografien von verschiedenen Fotografen.

 

Lebendiger Buddha“ von Kerouac ebenfalls in diesem Monat.
Eine neu entdeckte Biographie, die Kerouac über Siddhartha Gautama geschrieben hat.

 

Und die Nilpferde kochten in ihren Becken“ von Kerouac und Burroughs kommt im September 2011 als Taschenbuch (das Hardcover gibt es schon seit Februar 2010).
Ein Roman über einen Seemann, einen Privatdetektiv und einen Mord, der im New York der 40er Jahre spielt und den Kerouac und Burroughs einst gemeinsam geschrieben haben.
Das Taschenbuch hab ich mir jetzt mal bestellt.

 

Ich bin ja guter Dinge, dass ich jetzt häufiger Rezensionen schreibe, damit sich nicht immer so ein Berg anhäuft, und darum kommt hier ganz frisch die „Verwesung“ von Simon Beckett:

(Achtung, Spoiler!)

Nachdem ich die anderen drei Fälle von dem forensischen Anthropologen Dr. David Hunter recht begeistert gelesen habe, hab ich mich auf die „Verwesung“ gefreut. Aber irgendwie hatte ich schon beim Klappentext das Gefühl, das ganze Buch zu kennen, ohne es gelesen zu haben:

Dr. David Hunters schwierigster Fall

Drei Mädchen sind verschwunden. Ein Serienkiller gesteht. Doch Jerome Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch David Hunters Einsatz bringt keine Ergebnisse.

Ach Jahre später: Monk bricht aus dem Gefängnis aus.
Für David Hunter beginnt ein Albtraum.
Denn die Dämonen der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe…

Meine Vermutung war nun: Serienkiller verfolgt Hunter, bekommt ihn im letzten Drittel in seine Gewalt und es gibt noch irgendeine Überraschung, aber am Ende ist wieder alles supi.
Und so war es dann eigentlich auch:
Hunter und eine Psychologin, die damals auch bei der Suche nach den Leichen im Moor dabei war, werden von Monk verfolgt, er bekommt die beiden im letzten Drittel seine Gewalt, dann gibt es eine Überraschung und am Ende ist zwar nicht alles ganz supi, aber doch wieder Frieden in Walnut Grove Dartmoor.

Warum ich ihn trotzdem ausgelesen habe: Natürlich wollte ich wissen, ob ich Recht behalte. 😉
Aber das war nicht der einzige Grund, denn Beckett ist ein guter und routinierter Schreiber, Dr. David Hunter eine sympathische und dreidimensionale Figur und er hat es (trotz voraussehbarer Handlung) wieder geschafft, eine düstere und atmosphärische Spannung über den ganzen Roman zu halten.

Empfehlenswert nur für Fans von Becketts Hunter-Reihe, die ihn sich ohnehin von allein holen werden. Neueinsteiger sollten sich lieber die „Chemie des Todes“ vornehmen.

Jetzt habe ich übrigens den neuen Djian („Die Leichtfertigen„) angefangen … und … JA! Endlich mal wieder ein Roman von ihm, der an seine erste und unübertroffene Trilogie („Erogene Zone„, „Betty Blue“ und „Verraten und verkauft„) erinnert, auch wenn der Ich-Erzähler nicht Zorg ist und fast doppelt so alt, doch zumindest ist er ein Bruder im Geiste. Ich werde berichten, wenn ich ihn ausgelesen habe!

Demnächst kommen so einige Verfilmungen von Kings Büchern ins Kino:

„Der dunkle Turm“ („The Dark Tower“) in Form von drei Kinofilmen (wohl ähnlich aufwendig produziert wie „Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“) und als TV-Serie, welche dann die Lücken (warum muss es denn Lücken geben?) zwischen den Filmen schließen soll. Hoffentlich kommt der deutsche Zuschauer auch in den Genuss der TV-Serie… Das und noch mehr gibts auf Filmstarts.de nachzulesen.
Ich bin mordsgespannt auf die Verfilmungen, aber es macht mir ein wenig Sorge, dass Ron Howard Regie führt. Den Großteil seiner Filme mochte ich nicht und irgendwie bleibt er für mich auf Ewigkeit der rothaarige Junge aus „Happy Days„.

„Das letzte Gefecht“ („The Stand“) wird neu verfilmt. Könnte auch eine gute Sache werden, der fast 4-Stunden-Film aus den 90ern war ja nicht sooo dolle. Von dem Remake hat King (lt. Filmstarts.de) erst im Internet erfahren und geäußert, dass er sich nur eine Trilogie vorstellen könnte, da sich der Stoff nicht in zwei Stunden abhandeln lässt.

Auch „Friedhof der Kuscheltiere“ („Pet Sematary“) soll aufgefrischt auf die Leinwand kommen (äh… Filmstarts.de…). Das verstehe ich nicht so ganz, denn die Verfilmung von 1989 war doch einfach passend und gut. Da gäbe es einige andere Romane von ihm, die es endlich verdient hätten!

Und zu einem neuen „Pet Sematary“ würde es auch kein Video von den „Ramones“ geben (leider ist das mit den Filmausschnitten nicht mehr zu finden)…

Ramones auf YouTube